Unsere Naturwoche ging von Montag bis Freitag. Am Donnerstag war Feiertag. Am Montag haben wir Hütten aus Lehm, Stöckchen und Erde gebaut, obwohl es in Strömen geregnet hat. Am Dienstag haben wir eine kleine Wald-Schnitzeljagt gemacht. Es gab 4 Stationen und das Thema war immer auf ein gelbes Kärtchen geschrieben. (Zum Beispiel Waldtiere.) Am Mittwoch ging es um Bäume. Wir haben alle ein Blatt bekommen und dann mussten wir uns in den Gruppen wiederfinden, die das gleiche Blatt hatten. Anschließend haben wir eine Liste bekommen, in der wir eintragen sollten, wie viele Bäume wir gesehen hatten. Und am Freitag haben wir aufgezählt, was wir toll fanden, doof fanden, was wir gemacht haben und vieles zum Umweltschutz gelernt.
Es war eine sehr tolle Woche!
Raluca
Almas Opa, der Zauberer ist, kam zu uns in die Montessori-Schule. Wir trafen uns im Roten Salon.
Zuerst verwandelte er einen schwarzen Zauberstab in einen roten. Danach kamen viele weitere Tricks. Besonders aufregend war, als er zwei Tücher, die aneinandergeknotet waren, in ein Glas stopfte. Das Glas verschloss er. Ein drittes Tuch steckte er in eine Papprakete und zündete diese. Das Feuer kroch in die Rakete und erlosch. Wir waren ganz erstaunt, als das Tuch, das eigentlich in der Rakete sein sollte, jetzt in dem verschlossenen Glas bei den anderen beiden Tüchern war.
Es hat Spaß gemacht und es war sehr lustig. (Jona, Katharina und die 3.Klasse)
Wir haben uns am Bahnhof getroffen und sind mit dem Zug nach Waldkirch Kollnau gefahren. Von dort sind wir noch ein Stück zur Grundschule Kollnau gelaufen. Dort haben wir erstmal gewartet. Wir
wurden in 2 Gruppen aufgeteilt Montessori 1 und Montessori 2. Dann haben wir die erste Partie gespielt und hatten danach eine Pause. Wir haben gegessen und Kartenspiele gespielt. In der zweiten
Runde hatte Montessori 2 und in der dritten Runde Montessori1 spielfrei. In der vierten Runde war Montesorri1 richtig gut. Wir haben drei Spiele gewonnen und ein Spiel war unentschieden. An die
restlichen Spiele kann ich mich nicht mehr erinnern. Am Ende kam Montessri2 auf den 24. Platz und Montessori1 auf den 17. Wir hatten sehr viel Spaß.
Von Augustin
Hallo, ich bin ein Mädchen und ich bin in der dritten Klasse und ich bin in der Nachmittagsbetreuung, wir sagen dazu Nachmi. Nachmi ist immer am Dienstag und Donnerstag von 13 - 16 Uhr. Als erstes essen wir. Danach können wir malen oder basteln, das heißt Ruhezeit und das machen wir 30 Minuten lang. Nach 30 Minuten sagt die Lehrerin ob wir raus gehen oder ein Angebot machen dürfen. Zum Beispiel gibt es Angebote wie Ketten selber machen, etwas mit Blättern und Naturbasteln, Marmorieren oder Kekse oder Cake Pops backen. Nachmittagsbetreuung macht Spaß.
Arianna
Wir begrüßen es sehr, wenn Eltern die Möglichkeit nutzen, bei uns in der Freiarbeit zu hospitieren. Diese Möglichkeit bieten wir den Eltern an, deren Kinder unsere Schule besuchen. Die Eltern beobachten die Freiarbeit und haben hinterher ein kurzes Auswertungsgespräch mit der Freiarbeitslehrerin. Hierdurch wächst das Verständnis für diese besondere Art zu lernen und wir erhalten durch die Hospitationen auch immer wieder wertvolle Rückmeldungen für die Freiarbeit.
Bei Interesse an einem Schulplatz für Ihr Kind können wir Ihnen die Möglichkeit einer Hospitation nicht anbieten. Bitte nutzen Sie den Tag der offenen Tür im November, um sich zu informieren.
Das Team kommt aus verschiedenen Fachrichtungen:
Grundschulpädagogik, Sonderpädagogik, Heilpädagogik, Physiotherapie.
Ergänzt wird das Team durch
wechselnde studentische Praktikant*innen, pädagogische Assistenzen und ehrenamtliche Kräfte aus unterschiedlichen beruflichen Richtungen. Teamarbeit und kontinuierlichen Austausch nehmen wir sehr
ernst. Denn wir sind der Überzeugung, dass wir im Team die Kinder in ihrer Vielfalt und Verschiedenheit optimal begleiten und unterstützen können. Die pädagogische Leitung, Frau Sabine Benz als
Sonderpädagogin und Barbara Ewe als Grundschulpädagogin, ist Teil des Teams.
Der Elternbeirat, der aus sechs bis sieben Elternteilen besteht, (je zwei/ drei pro Familienklasse) wird jedes Schuljahr neu gewählt. Das Gremium arbeitet eng mit der pädagogischen Leitung und dem Team zusammen und vertritt dabei die Elternschaft.
Geschichtliches:
Der Maria Montessori-Schule e.V. wurde 1997 gegründet, damit Kinder mit und ohne Behinderung in einer Schule gemeinsam leben und lernen können. Damals war dies noch eine absolute Ausnahme. Die
Schulgründung wurde maßgeblich von Eltern des integrativen Maria Montessori-Kindergartens auf den Weg gebracht.
Unterstützt wurden sie mit ihrem Anliegen durch die Johann Carl Müller-Stiftung. Drei Jahre später - 2000 - erhielt die Maria Montessori-Schule ihre staatliche Anerkennung. Seither nimmt sie als einzige Schule mit langer Erfahrung mit Inklusion ihren festen Platz in der Freiburger Schullandschaft ein.
Die Vereinsmitglieder, die im Wesentlichen aktive und ehemalige Eltern der Schulkinder sind, wählen einen Vorstand, der ehrenamtlich alle administrativen Aufgaben eines Schulträgers übernimmt.
Die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes liegt in den Händen der Pädagoginnen; inhaltliche Fragen, die die Ausgestaltung und die Zukunft der Schule betreffen, werden in enger Absprache zwischen
pädagogischem Team und Vorstand diskutiert und entschieden.
Der Verein freut sich über neue Mitglieder. Wenn Sie sich für unsere inklusive Schule engagieren wollen, sind Sie jederzeit willkommen.
Nach einer Entscheidung des Trägervereins wird von nun an unsere Schule Montessori-Schule Freiburg - Grundschule in freier Trägerschaft heißen.
Wir haben uns gemeinsam intensiv mit verschiedenen Forschungsergebnissen und auch den neueren Publikationen zu Maria Montessori und ihrer Zeit beschäftigt. Dabei ist klar geworden, dass das Menschenbild Maria Montessoris als Person nicht dem unseren entspricht:
Insbesondere ihre aktuell detailliert herausgearbeitete Sicht auf Menschen, die nicht „der Norm“ entsprechen, widerspricht unserer Sicht auf die Unterschiedlichkeit von Menschen und vor allem dem Umgang damit.
Wir schätzen Vielfalt. Diese macht aus unserer Sicht das Leben spannend und lebenswert. Genau um Vielfalt und Unterschiedlichkeit einen gemeinsamen Rahmen zu geben, wurde unsere Schule 1997 gegründet. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass der Umgang mit Unterschiedlichkeit und Vielfalt manchmal anstrengend, zeitintensiv und meist nicht planbar ist. Gleichzeitig geht es sogar vielmehr und aktueller denn je darum, einen guten und zukunftsweisenden Umgang mit ihr zu finden.
Montessoris pädagogisch-methodischer Ansatz war damals neu und revolutionär: auf Individualisierung und das Prinzip der Freiarbeit setzen, Inhalte sich handelnd zu erschließen und konsequent das eigene Tun der Schüler und Schülerinnen in den Mittelpunkt zu stellen.
Unabhängig von der Person Maria Montessoris und ihres Menschenbilds macht es genau dieser Ansatz aus unserer Sicht und Erfahrung möglich, Unterschiedlichkeiten und Vielfalt auf gute Art zusammenzubringen. Daher sind diese Elemente weiterhin eine Grundlage unserer täglichen Arbeit und geben unserer Sicht auf den Umgang mit Vielfalt den Rahmen, den es in der Schule braucht. (Freiburg, 24.02.2025)
